Fünf Elemente

 
 

Die Fünf-Elemente-Lehre untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse (Wandlungen) im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist sie ein wichtiger Bestandteil. Die fünf Wandlungsphasen bilden den Kreis der Erzeugung, eine ernährt und erzeugt die nächste Phase, sie stehen etwa in der Relation wie Eltern zu Kindern:

  1. -Holz lässt Feuer brennen.

  2. -Asche (durch Feuer) reichert die Erde mit Nährstoffen an.

  3. -Erde bringt Erze (Metall) hervor.

  4. -Spurenelemente (Metall) beleben Wasser.

  5. -Wasser nährt Bäume und Pflanzen (Holz).

Jedes Element entwickelt sich durch Schwächung seines Vorgängers im Nährungszyklus (zyklische Relation entgegen dem Uhrzeigersinn).

Störungen in diesem Kreislauf wirken sich pathologisch aus.

Bei der Behandlung soll entsprechend der Gesetzmäßigkeit berücksichtigt werden, dass

  1. -Wasser Feuer löscht.

  2. -Feuer Metalle schmilzt.

  3. -Eine Axt (Metall) Holz spaltet.

  4. -Bäume und Pflanzen (Holz) der Erde Nährstoffe entziehen und Wurzeln halten die Erde zusammen.

  5. -Staudämme (Erde) Wasser auf halten und Erde Wasser verschmutzt.

In der nachfolgenden Übersicht werden die Meridiane den fünf Elementen zugeordnet, wie es in der Traditionellen Chinesischen Medizin gelehrt wird. Der Therapeut stärkt durch z.B. Akupunktur ein Element so, dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird.


Element        Zong                             Fu

Feuer       -> Herz/Herzperikord    -> Dünndarm-Meridian

Erd           -> Milz/Pankreas           -> Magen-Meridian

Metall       -> Lunge                        -> Dickdarm-Meridian

Wasser    -> Niere                         -> Blasen-Meridian

Holz         -> Leber                         -> Gallenblasen-Meridian





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Fünf Elemente